Der Freundeskreis - Johann Jacob Wilhelm Heinse Langewiesen e.V. -  stellt sich vor:

Der Verein wurde am 10.12.1996 gegründet und am 27.02.1997 in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Ilmenau in Thüringen unter der Nummer 472 eingetragen.

Bereits in den 70- iger Jahren des vorigen Jh. rief unser Ehrenmitglied, der Lehrer Erich Krauß , einen Heinse- Freundeskreis ins Leben.

Zur Gründungsversammlung am 10.12. 1996 waren 16 Heinse- Freunde anwesend, die den Vorstand, bestehend aus 6 Mitgliedern, für jeweils 2 Jahre wählten. Die Bereitschaft von Horst-Jürgen Schadwinkel, den Vorsitz des  Heinse- Freundeskreises e.V. zu übernehmen, fand die Zustimmung des Vorstandes.
Er stand dem Heinse- Freundeskreis e.V. drei Wahlperioden vor, danach im Heinse- Jahr bis Oktober 2003.
4 Vorstandsmitglieder, darunter der Vereinsvorsitzende Horst- J. Schadwinkel, kandidierten nicht wieder für eine 4. Wahlperiode. In einer  außerordentlichen Mitgliederversammlung  am 22.10.2003 wurde ein neuer Vorstand gewählt. Neuer Vereinsvorsitzender wurde Lothar Richter. Lothar Richter schied im Oktober 2005 aus dem Heinse- Freundeskreis aus. In der Mitgliederversammlung am 22.02.2006 wurde ein neuer Vorstand gewählt. Horst- J. Schadwinkel erklärte sich wieder bereit, den Vorsitz zu übernehmen.

Das Ziel des Vereins ist die Förderung des öffentlichen Bewusstseins zur Bedeutung des Dichters und Denkers Johann Jacob Wilhelm Heinse in seiner und der heutigen Zeit.

Der Verein wendet sich an alle, die dieses Ziel vertreten und aktiv an der Umsetzung mitwirken möchten.

Der Verein organisiert jährliche Veranstaltungen zu wichtigen Daten im Leben des Dichters und Denkers.

Der Verein unterstützt die Maßnahmen zur Rekonstruktion und Erhaltung der örtlichen Heinse- Gedenkstätten in Langewiesen. Er arbeitet aktiv an einer Dauerausstellung zum Leben und Werk  J. J. Wilhelm Heinses.

Der Verein bemüht sich um die Schaffung einer Dokumentationsstelle und Forschungsstätte für den Dichter und Denker J. J. Wilhelm Heinse in seiner Geburts- und Heimatstadt Langewiesen und leistet hierzu eigenständige Beiträge.

Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden, die die Ziele des Vereins und seiner Satzung anerkennt.

Zu "Ehrenmitgliedern" können von der Mitgliederversammlung solche Personen gewählt werden, die sich um die Förderung der Vereinsziele besondere Verdienste erworben haben.

Ehrenmitglieder des Vereins sind:

der Lehrer Erich Krauß, Langewiesen [1998 verstorben]
und
Professor Emeritus, Doctor of Philosophy,
Maximilian Lorenz Baeumer, Rochester, USA [2008 verstorben].

Zur Vereinsarbeit:

Die Vereinstätigkeit findet im Rahmen eines jährlich erstellten Veranstaltungs- und Arbeitsprogramms statt. Der Realisierungstand des Programms wird in der Jahresmitgliederversammlung überprüft und es werden die weiteren Aufgaben für das neue Jahr festgelegt.

Heinse- Freunde fuhren 1996 auf den Spuren Heinses mit dem Bus nach Italien. Sie besuchten die Wirkungsstätten Heinses Rom, Perugia und Assisi. 1998 besuchten wir in Halberstadt das Gleimhaus und die Stadt Quedlinburg. 1998 beging Langewiesen das 800. Jahr seines Bestehens. Mitglieder des Heinse- Freundeskreises e.V. wirkten aktiv an der Ausgestaltung des Festumzuges der Stadt mit.

Am 7.11.1998 wurde mit einer Vortragsreihe im Heinse- Haus begonnen.

Prof. Dr. R.-R. Wuthenow von der Goethe-Universität Frankfurt am Main referierte über das Thema

  "Wilhelm Heinses Italienbild".

Der Heinse- Freundeskreis e.V. gestaltete am 12.03. und 16.04.1999 zwei kulturhistorische Dia- Vorträge zu

- "Wilhelm Heinse - die Architektur und die bildende Kunst".

Zur Weihnachtsfeier am 10.12.1999 wurden Lichtbilder zum Thema

- "Wilhelm Heinse und der Berggeist Sankt Gotthard- auf den Spuren Goethes und Heinses in der Schweiz" gezeigt.

Am 8.5.1999 hielt im Heinse- Haus Prof. Dr. Max L. Baeumer den Vortrag

- " Die Rückkehr Wilhelm Heinses in seine Heimat Langewiesen als neues Zentrum der Heinsetradition und Heinseforschung".

Veranstaltungen im Jahr 2000:

- 2 Lichtbildervorträge: "Das befreite Jerusalem - Reiseimpressionen aus dem Heiligen Land"

- Vortragsabend mit Dr. Schipper – Hönnicke und Prof Dr. Wuthenow von der Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/Main: "Zum Natur- und Kunstverständnis Wilhelm Heinses"

- Vortrag von Christoph Schwandt: "Wilhelm Heinse und die Musik: "Der Musikroman Hildegard von Hohenthal "

- Vorstellung des neuen Heinse – Nachlassprojektes mit Kommentar durch Privatdozent Dr. Bernauer, TU Berlin.

DurchgeführteVeranstaltungen 2001 und 2002 (Auswahl):

- Martin Strauch, Fachbereichsleiter der Vhs Ilmenau: 4 Lichtbildervorträge über Rom und Venedig
- Vortrag von Pfarrer Dr. Huß: "Kurfürst und Erzbischof  Friedrich Karl von Erthal zu Mainz – Dienstherr Wilhelm Heinses"
- Vortrag von Lothar Richter:"Johann Gutenberg und die Erfindung der Buchdruckerkunst"
- Buchpremiere "Wilhelm Heinse –Tagebuch einer Reise nach Italien" Christoph Schwandt, Chefdramaturg der Oper Köln, stellt sein im Insel-Verlag erschienenes Buch vor.

Im Geburts- und Vaterhaus Heinses wurden Ausstellungsräume mit Schauvitrinen gestaltet. Schriften, Bild- und Textdokumente von und über Wilhelm Heinse, Heinse- Werke, Neu- und Nachdrucke werden dem Besucher in anschaulicher Form präsentiert. Arbeiten zur Einrichtung eines Heinse- Archivs und Dokumentationsstelle wurden in Angriff genommen und werden fortgeführt. Von Vereinsmitgliedern wurden Rezensionen zu Heinse-Werken, Reiseberichte auf den Spuren Heinses, Lesematerial und Übersetzungen aus dem englischen Schrifttum angefertigt.

Die Besucher können sich Tondokumente mit einem Hörspiel von Christoph Schwandt über Heinses Roman "Hildegard von Hohenthal" und mit der Rede von Prof. Dr. Max L. Baeumer über "Die Rückkehr Wilhelm Heinses in seine Heimat Langewiesen als neues Zentrum der Heinsetradition und Heinseforschung" anhören. 
Es ist Tradition, zum Geburtstag von Wilhelm Heinse am Denkmal im Heinse- Park in Langewiesen Blumen anzubringen und Worte des Gedenkens zu sprechen. Am Todestag Wilhelm Heinses wird auf dem Altstädischen Friedhof in Aschaffenburg ein Blumengebinde niedergelegt.

 


In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 17.09. 2008 im Heinse-Haus Langewiesen wurde den 11 anwesenden Mitgliedern des Heinse-Freundskreises mitgeteilt, dass die Vorstandsmitglieder Frau Ingrid Müller, Herr Martin Strauch und Herr Horst-J. Schadwinkel aus dem Vorstand ausgeschieden sind und damit der Heinse-Freundeskreis e.V. als ein gerichtlich eingetragener Verein über keinen arbeitsfähigen Vorstand mehr verfügt.
Über die Vereinsauflösung wurde abgestimmt. Es ergab sich keine Stimmenmehrheit  für die Vereinsauflösung. Es gab auch keine Bereitschaft der Mitglieder für einen neuen Vorstand zu kandidieren.

Am 14. November 2008 wurde die notariell beglaubigte Anmeldung der Auflösung des Vereins beim Amtsgericht Ilmenau eingereicht.
Nach § 11 (2) der Satzung des Heinse-Freundeskreises e.V. ist das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vereinsvermögen der Stadt Langewiesen zur Pflege der örtlichen Heinse-Gedenkstätten zu übertragen.

 

Den unter dem VR 472 beim Amtsgericht Arnstadt Zweigstelle Ilmenau eingetragenen Verein "Freundeskreis-Johann Jacob Wilhelm Heinse-Langewiesen e.V." mit Sitz in Langewiesen wurde am 20.03.2012 von Amts wegen die Rechtsfähigkeit gemäß § 73 BGB entzogen, da die Mitgliederzahl unter drei herabgesunken ist und mit einer Aufnahme von Vereinsaktivitäten nicht mehr zu rechnen ist.


 

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